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Thrombosedienst

Thrombose im Zentrum

Thrombose im Zentrum

Das fachübergreifende Management mit spezialisierten Fachabteilungen führt zur verbesserten Behandlungsqualität und bietet zudem eine exzellente Basis für die patientenorientierte Forschung. Kriterien zur Dauer und Intensität der Antikoagulation werden weiterentwickelt. Neue, differenzierte Antikoagulationsschemata können entwickelt und zügig eingesetzt werden, um Patienten in besonderen klinischen Situationen eine entsprechende Therapie und die geeignete Therapiedauer zu garantieren. Die überwachte und differenzierte Antikoagulationstherapie vermeidet in hohem Maße Blutungskomplikationen.

Thrombose im Zentrum entsteht im Rahmen der patientenorientierten Versorgung als Fortführung der Initiative: eTTCA - European Telemedicine Treatment Center Anticoagulation.

Vor dem Hintergrund der Zunahme von Patienten mit Indikation zur Antikoagulation und die damit verbundene negative gesundheitsökonomische Bedeutung einer inadäquaten Antikoagulation werden zur regionalen -sektorübergreifenden Versorgung von Patienten mit Thrombosen und thrombembolischen Erkrankungen telemedizinisch unterstützte Zentren - TiZ (Thrombose im Zentrum - aufgebaut. Bezogen auf die deutsche Gesamtbevölkerung ist künftig, einschließlich der geschätzten Dunkelziffer von einem Prozent, von 1,8 Millionen zu betreuenden Patienten mit Indikation zur oralen Antikoagulation auszugehen. "Thrombose im Zentrum" soll die Effizienz erhöhen und die Komplikationsraten stärken. Vorbild sind die niederländischen Thrombosedienste.